Schaffner Nachhaltigkeitsbericht

  • Nachhaltigkeitsbericht 2017/18

    Informationen zur Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeitsbericht 2017/18

    Die Schaffner Gruppe misst der Nachhaltigkeit hohe Priorität bei

Nachhaltigkeitsbericht 2017/18

Informationen zur Nachhaltigkeit

Die Schaffner Gruppe misst der Nachhaltigkeit hohe Priorität bei. Die Unternehmenskultur ist von einem ganzheitlichen Ansatz geprägt: Ehrlich, respektvoll, fair und der sozialen Verantwortung als global tätiges Unternehmen bewusst. Mit Innovationsgeist und Engineeringkompetenz unterstützt Schaffner eine effiziente und zuverlässige Nutzung elektrischer Energie. Ein systematisches Qualitäts- und Umweltmanagement stellt sicher, dass internationale Standards eingehalten werden.



Gesellschaftliche Leistungen

Die Mitarbeitenden sind der Schlüssel zum Erfolg. Als Arbeitgeberin setzt Schaffner auf eine sozial verantwortliche und zukunftsweisende Personalpolitik. Die Gruppe fördert die Vielfalt der Mitarbeitenden in der internationalen Organisation und unterstützt sie bei der interkulturellen Zusammenarbeit im Rahmen ihrer Aufgaben. Mit Produktionszentren auf drei Kontinenten wird bei Schaffner die kulturübergreifende Zusammenarbeit im Alltag gelebt. Allein am Firmensitz in Luterbach arbeiten Personen aus 14 verschiedenen Nationen zusammen und bringen ihre differenzierte Sichtweise in den Arbeitsprozess ein.


Schaffner-Werte

Im Geschäftsjahr 2017/18 lancierte Schaffner mit der Entwicklung und Verankerung der Schaffner-Werte eine Initiative zur Stärkung der Unternehmenskultur. Um sicherzustellen, dass Mitarbeitende aller Stufen involviert sind, wurde ein interdisziplinäres Kernteam gebildet, das zusammen mit einem globalen Ambassadorenteam  gruppenweit an der Einführung und Umsetzung der Schaffner-Werte gearbeitet hat. Damit wurde gewährleistet, dass die globale Zusammengehörigkeit gestärkt wird und die lokalen Bedürfnisse in die Schaffner-Werte einfliessen. Bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2017/18 sind die Schaffner-Werte weltweit an allen Standorten der Gruppe vorgestellt und unter Einbezug der kulturellen Gegebenheiten mit einer interaktiven Schulung eingeführt worden. Mit weiteren Schulungen werden die Werte kontinuierlich vertieft.


LTA/250 000h

Betriebsunfallrate

Schaffner engagiert sich in der Förderung der Mitarbeitergesundheit und der Arbeitssicherheit. Regelmässig wird die Einhaltung der Vorgaben an den Gruppenstandorten überprüft. Erkenntnisse im Sinn der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Arbeitssicherheit und der Unterstützung der Gesundheit werden analysiert und fliessen in die Ziele ein, die übergeordnet in der Gruppe und spezifisch an den Standorten umgesetzt werden. Schaffner unterhält ein betriebliches Gesundheitsmanagement, in dem jährlich ein Schwerpunktthema definiert wird. Im Fokus der Workshops für die Mitarbeitenden standen 2018 die Stressprävention und ein gesundes Schlafverhalten. Zum Programm gehören weiter ein betriebsinternes Sportangebot sowie im Rahmen einer gesunden Ernährung regelmässig durchgeführte Apfelwochen.

Schaffner pflegt eine aktive Mitarbeiterentwicklung und erwartet, dass die Mitarbeitenden sich in der persönlichen Weiterbildung engagieren und einen Beitrag leisten, um mit der dynamischen Entwicklung der Gruppe Schritt zu halten. Im Gegenzug hat sich die Gruppe verpflichtet, die Mitarbeitenden in der beruflichen Entwicklung zu fördern. Gemeinsam werden individuelle Aus- und Weiterbildungsziele definiert, bei deren Erreichung die Mitarbeitenden finanziell und/oder zeitlich unterstützt werden. Im Rahmen des eigenen TalentmanagementProgramms werden Mitarbeitende in der beruflichen Entwicklung begleitet und auf weiterführende Aufgaben innerhalb der Schaffner Gruppe vorbereitet.


 

Schaffner-Mitarbeitende erhalten einen bedeutenden Anteil der vom Unternehmen erwirtschafteten Wertschöpfung. Im Geschäftsjahr  2017/18 erzielte Schaffner eine Wertschöpfung von CHF 94,6 Mio. und lag damit 14% über dem Vergleichswert des Vorjahrs. Davon flossen 78% direkt oder indirekt an die Mitarbeitenden und 6% in Form von Ertragssteuern an die öffentliche Hand. Auf die Aktionäre entfielen vorbehältlich der Zustimmung durch die Generalversammlung 4% und 11% blieben als Abschreibungen und einbehaltene Gewinne im Unternehmen.

Verteilung der Wertschöpfung 2017/18


Energieverbrauch - kWh je TCHF Umsatz

Umweltleistungen

Schaffner gestaltet das operative Geschäft in der gesamten Wertschöpfungskette Schritt für Schritt effektiver und effizienter. Besondere Aufmerksamkeit geniessen die Senkung des Energieverbrauchs und die Reduktion der CO2-Emissionen aus der Geschäftsaktivität. Damit will Schaffner einen Beitrag zur Verminderung des klimabelastenden Treibhausgasausstosses leisten. Insgesamt entsprechen die Energiekosten weniger als 1% des Umsatzes der Schaffner Gruppe.

Bei der Entwicklung neuer Produkte wird darauf geachtet, auf den Einsatz von Werkstoffen und Prozessen möglichst zu verzichten, die für die Entstehung von Treibhausgas verantwortlich sind. So wurden Filter in den Divisionen EMC und Automotive mit Etiketten anstatt mit Farbe beschriftet und damit die Verwendung von Lösungsmitteln auf ein Minimum reduziert. Das Transformatorenwerk der Schaffner Gruppe in Nordamerika bietet den Kunden die Möglichkeit, alte Transformatoren auf dem bestehenden Aufbau neu zu wickeln und  somit die Lebensdauer zu verlängern. Dies ermöglicht es, einen grossen Teil des Materials wiederzuverwenden. Ausgetauschtes Kupfer wird gesammelt und rezykliert.


CO2-Ausstoss-Produktion

kg je TCHF Umsatz

Wasserverbrauch

l je TCHF Umsatz

CO2-Ausstoss Transport

kg je TCHF Umsatz

Abfall

kg je TCHF Umsatz

Die globale Organisation der Schaffner Gruppe mit Produktionszentren in Asien, Europa und den USA ermöglicht es, den Transportaufwand massgeblich zu reduzieren. Der Anteil der Luftfracht wird zu Gunsten der Seefracht konsequent verringert, was eine weitere Reduktion der CO2-Emissionen je Einheit (Gewicht und Distanz) ermöglicht. Allerdings musste im Geschäftsjahr 2017/18 aufgrund des Produktionsunterbruchs nach dem Brand in Thailand befristet eine zusätzliche Gütermenge mit Luftfracht transportiert werden, um die Kunden ohne Verzögerungen zu beliefern. Das hat kurzfristig zu einem Anstieg des CO2-Ausstosses geführt. Erstmals wurden im Berichtsjahr Güter aus der Fertigung in Shanghai mit der Bahn nach Europa transportiert. Der Transport ist um zwei Wochen schneller als mit Seefracht bei einer CO2-Belastung, die rund vierzig Mal kleiner ist als bei Luftfracht.

Der CO2-Ausstoss im Zusammenhang mit Geschäftsreisen blieb im Geschäftsjahr 2017/18 auf dem Vorjahresniveau, ging jedoch gemessen am Umsatz deutlich zurück. Mit der Einführung von Skype for Business wurde die Kommunikation via Internet erheblich verbessert, indem Gruppenmeetings über Video und Audio durchgeführt werden können. Weiter bietet Schaffner in China und Thailand für den Arbeitsweg unentgeltliche Mitarbeitertransporte an und leistet so einen Beitrag zur Reduktion des vom Individualverkehr verursachten CO2-Ausstosses.